Die Symbioselenkung (auch mikrobiologische Therapie oder Darmsanierung genannt) ist ein alternativmedizinisches Verfahren, das darauf abzielt, das gestörte Gleichgewicht der Darmflora (Dysbiose) durch den Einsatz von Probiotika, Präbiotika und speziellen Ernährungsumstellungen zu regulieren und zu fördern.
Zu Beginn findet eine Mikrobiomuntersuchung statt, welche oft Schwachstellen im Darm erkennbar macht. Aus ihrem Ergebnis heraus wird eine geeignete Therapie vom Doc empfohlen und unter medizinischer Begleitung durchgeführt.
Magen-Darm-Symptome
Nach Antibiotika-Einnahme: Breitbandantibiotika töten nicht nur Erreger, sondern auch nützliche Darmbakterien. Häufige Folgen sind Durchfälle oder anhaltende Verdauungsstörungen
Reizdarmsyndrom (RDS): Wiederkehrende Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten (Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung)
Magen-Darm-Infekte: Nach durchgemachten viralen oder bakteriellen Infektionen (z. B. Norovirus, Salmonellen) zur Beschleunigung der Regeneration
Chronische Verstopfung oder Blähbauch: Wenn die Transitzeit der Nahrung verändert ist oder Fehlbesiedlungen Toxin- und Gasbildung fördern
Außerdarmliche Beschwerden & Immunsystem
Geschwächte Abwehrkräfte: Da rund 70–80 % der Immunzellen im Darm sitzen, zeigen sich Mikrobiom-Störungen oft in einer erhöhten Infektanfälligkeit (häufige Erkältungen)
Hautprobleme: Zusammenhänge zwischen Darmgesundheit und Hautbild bestehen bei Neurodermitis, Akne oder Schuppenflechte ("Darm-Haut-Achse")
Chronische Müdigkeit & Abgeschlagenheit: Eine gestörte Nährstoffaufnahme oder stille Entzündungen im Darm können sich auf das allgemeine Energielevel auswirken
Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Zur Unterstützung der Schleimhautbarriere bei Laktose-, Fruktose- oder Histaminintoleranz